Fachbereich ARBEITSMEDIZIN

Wesent­li­ches Ziel einer „klas­si­schen” medi­zi­ni­schen Reha­bi­li­ta­ti­on ist es, die Gesund­heit und das Wohl­be­fin­den des Reha­bi­li­tan­den wie­der­her­zu­stel­len und mög­lichst zu erhal­ten. Wird der Blick geschärft, umfasst die­ser Begriff der Wie­der­her­stel­lung ver­schie­de­ne Ebe­nen, z. B. die weit­ge­hen­de Rück­erlan­gung bzw. Wah­rung von Selbst­stän­dig­keit, was die Siche­rung der Erwerbs­fä­hig­keit ein­schließt. Die­sem Zusam­men­hang zwi­schen medi­zi­ni­scher Behand­lung und den Anfor­de­run­gen des Berufs­le­bens schen­ken die Mit­ar­bei­ter unse­res Medi­zi­ni­schen Zen­trums für Arbeit und Beruf ihre vol­le Auf­merk­sam­keit.

Selbst­stän­dig­keit wah­ren oder wie­derherstellen, auf eige­nen Bei­nen ste­hen kön­nen, unab­hän­gig blei­ben: Dies umfasst z. B. die weitge­hende Rück­erlan­gung bzw. Wah­rung von Selbst­stän­dig­keit, was die Siche­rung der Erwerbs­fä­hig­keit ein­schließt. Die Mit­ar­bei­ter unse­res Medi­zi­ni­schen Zen­trums für Arbeit und Beruf schen­ken dem Zusam­menhang zwi­schen medi­zi­ni­scher Behand­lung und den Anfor­de­run gen des Berufs­le­bens ihre vol­le Auf­merksamkeit. Schließ­lich sind die von Erkran­kun­gen und Unfäl­len Be­troffenen mit einer völ­lig neu­en Situa­ti­on kon­fron­tiert —  phy­sisch und psy­chisch.

So set­zen Ermüdungserscheinun­gen nach ver­meint­lich überstande­ner Erkran­kung plötz­lich frü­her ein als zuvor. Einst selbst­ver­ständ­li­che, täg­lich hun­dert­fach wie­der­hol­te Ver­richtungen wer­den zur Qual. Folg­lich besteht die Gefahr, durch Über­ bzw. Fehl­be­las­tun­gen neu­er­li­che kör­per­li­che Schä­di­gun­gen hervor­zurufen. Hin­zu­kom­men möglicher­weise Unzu­frie­den­heit, Selbstzwei­fel bis hin zu Exis­tenz­ängs­ten, die sich mas­siv auf das see­li­sche Wohl­be­fin­den nie­der­schla­gen kön­nen.

Für den lang­fris­ti­gen Erfolg eines Reha­bi­li­ta­ti­ons­ver­fah­rens und einer dau­er­haf­ten Wie­der­ein­glie­de­rung in das Arbeits­le­ben bedarf es des­halb neben rein medi­zi­ni­schen Maßnah­men auch ergän­zen­der berufsbe­zogener Ele­men­te. In unse­rem be­­ruf­lich-medi­zi­ni­schen Fach­be­reich för­dern wir anhand unse­rer Rehabi­litationskonzepte MBO®, MBR und ABMR Men­schen, die kör­per­lich, see­lisch und geis­tig durch Unfäl­le oder Erkran­kun­gen in ihrer Leis­tungs­fä­hig­keit ein­ge­schränkt sind.

55

Bet­ten

2

Medi­zi­ner

5

Mit­ar­bei­ter

2008

Reha­bi­li­tan­den

Leistungsspektrum

  • Medi­zi­nisch-beruf­lich ori­en­tier­te Reha­bi­li­ta­ti­on
    (MBO®/MBOR)
  • Medi­zi­nisch-beruf­li­che Reha­bi­li­ta­ti­on
    (mbR/Phase II)
  • Arbeits­platz­be­zo­ge­ne Mus­ku­los­keleta­le Reha­bi­li­ta­ti­on
    (ABMR)

„Alle zusammen – für unsere Rehabilitanden!”

MBOR Team Kli­nik Bava­ria Bad Kis­sin­gen

„Arbeit, die Spaß macht?
Hier geht das!”

Micha­el Kla­wonn
Berufs­päd­ago­ge

“Meinen Beruf kann ich endlich wieder ausüben. SUPER Team!”

Klaus S. – Arbeits­un­fall

Medizinisches Zentrum für Arbeit und Beruf

(MedZAB)
In unse­rem Medi­zi­ni­schen Zen­trum für Arbeit und Beruf (Med­ZAB) ist es mög­lich, ver­schie­dens­te Berufs­fel­der mit­tels Model­larbeitsplätzen detail­ge­treu nach­zu­stel­len. Die Reha­bi­li­tan­den erle­men dort den Umgang mit ihrer ver­än­der­ten kör­per­li­chen Si­tuation, den Ein­satz von Hilfs­mit­teln und ergo­no­mi­sches Han­deln rea­li­täts­nah und ihrem beruf­li­chen Umfeld ent­spre­chend. Auf die­se Wei­se wer­den sie ide­al auf die Rück­kehr an den Arbeits­platz vor­be­rei­tet

MedZAB I

In unse­rem MeciZ­AB I fin­det zu einem gro­ßen Teil das Ergono­mietraining statt. In des­sen Rah­men wer­den den Reha­bi­li­tan­den Ver­hal­tens­wei­sen ver­mit­telt, die in Fol­ge einer Erkran­kung für den beruf­li­chen All­tag hilf­reich sein kön­nen. Einen wesent­li­chen As­pekt stellt bei­spiels­wei­se das scho­nen­de Heben und Bewe­gen von Las­ten dar. Zudem kön­nen vie­le wei­te­re kör­per­li­che Verrich­tungen trai­niert und deren ergo­no­misch kor­rek­te Aus­füh­rung ge­schult wer­den.

MedZAB II

MedZAB II umfasst u. a. die Modell­ar­beits­plät­ze für die Berei­che Ein­zel­han­del und Büro. Ent­spre­chend sind dort z. B. Rega­le mit Waren, Ver­kaufs­tre­sen inkl. Kas­se und ver­schie­de­ne Büroarbeits­plätze samt EDV-Aus­stat­tung zu fin­den, an denen rea­li­täts­nah die jewei­li­gen beruf­li­chen Inhal­te abge­bil­det wer­den kön­nen. Dar­über hin­aus kön­nen Tätig­kei­ten aus den Berei­chen der Pfle­ge­be­ru­fe sowie Akti­vi­tä­ten rund um’s Auto nach­ge­stellt wer­den.

MedZAB III

Boh­ren, sägen, schrau­ben, häm­mern, schwei­ßen: In MedZAB III wer­den vor­nehm­lich Tätig­kei­ten aus dem Bereich verschiede­ner hand­werk­li­cher Beru­fe geschult. Unter rea­len Bedin­gun­gen kön­nen etwa Arbei­ten aus der Holz- bzw. Metall­ver­ar­bei­tung, der Mon­ta­ge oder der Elek­tro­tech­nik in einem aus­schließ­lich zu die­sem Zweck errich­te­ten Neben­ge­bäu­de durch­ge­führt wer­den. Fer­ner sind dort der Modell­ar­beits­platz Pla­nungs­bü­ro sowie eine voll aus­ge­stat­te­te Werk­statt zu fin­den.